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Informationen in Leichter Sprache​

Ihr Besuch

Das Sudetendeutsche Museum hat viele Informationen für seine Besucherinnen und Besucher.
Uns ist wichtig:
Sie sollen schnell die Information finden, die Sie brauchen.
Deshalb haben wir für Sie hier
eine Liste mit Informationen aufgeschrieben.
Sie können einfach auf ein Wort in der Liste klicken.
Dann kommen Sie gleich zu diesen Informationen.
Das ist die Liste:

Alles was Sie wissen müssen

Herzlich Willkommen im Sudeten-Deutschen Museum.
Auf dieser Internet-Seite finden Sie wichtige Informationen
über unser Museum.
Diese Informationen brauchen Sie, wenn Sie unser Museum besuchen.

Öffnungs-Zeiten vom Museum

Unser Museum hat von Dienstag bis Sonntag geöffnet.
Das Museum ist dann immer von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.
Aber Sie müssen spätestens um 17:30 Uhr kommen.
Später können wir Sie leider nicht mehr hereinlassen.
Sie haben dann nämlich nicht mehr genug Zeit, sich alles anzuschauen.
Jeden Montag ist unser Museum geschlossen.
Außerdem ist unser Museum auch an diesen Tagen geschlossen:

  • am 24. und 25. Dezember
    Das ist am Heiligen Abend und
    am 1. Weihnachts-Feier-Tag
  • am 31. Dezember und am 1. Januar
    Das ist an Sylvester und an Neu-Jahr
  • am Kar-Freitag
    Das ist der Freitag vor Ostern
Das Bild zeigt einen Weihnachtsbaum. Der Baum ist geschmückt. Man sieht auch Geschenke unter dem Baum.

Tickets für unser Museum

Ein anderes Wort für Ticket ist Eintritts-Karte.
Das heißt, für den Besuch im Museum
müssen Sie Eintritt bezahlen.

Das sind unsere Preise:

Das Bild zeigt eine Kasse an einem Museum. Man sieht einen Mann der eine Eintrittskarte kauft. Ein andere Mann kontrolliert die Eintrittskarten.
  • Menschen ab 26 Jahren müssen 5 Euro bezahlen.
  • Menschen unter 26 Jahren müssen 3,50 Euro bezahlen.
  • Sind Menschen über 65 Jahre alt?
    Dann müssen sie auch nur 3,50 Euro bezahlen.
  • Auch Menschen mit Schwer-Behinderung müssen 3,50 Euro für ein Ticket bezahlen.
Das Bild zeigt eine Hand die einen 5 Euro Schein hält.
  • Sie können unser Museum
    auch als Gruppe besuchen.
    Eine Gruppe sind mindestens 15 Personen.
    Jede Person von der Gruppe bezahlt dann 3,50 Euro Eintritt.
    Wollen Sie mit mehr als 10 Personen das Museum besuchen?
    Dann melden Sie sich bitte bei uns vorher an.
    Benutzen Sie dafür bitte
    diese E-Mail-Adresse:
    anmeldung@sudetendeutsches-museum.de
Das Bild zeigt einen Menschen, der in einem Elektrorollstuhl sitz.
Das Bild zeigt eine Frau. Sie sitzt vor einem Laptop und schreibt eine E-Mail.
  • In unserem Museum können Sie auch eine Führung bekommen. Führung heißt hier:
    Eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter begleitet Sie durch das Museum.
    Und erzählt Ihnen die wichtigsten Informationen.
    Zum Beispiel zu unseren Ausstellungs-Stücken.
    Eine Führung kostet 5 Euro für jede Person.
    Eine Führung kostet aber mindestens 75 Euro.
    Das heißt:
    Möchten zum Beispiel 10 Personen zusammen eine Führung machen?
    Dann kostet die Führung trotzdem 75 €.
    Auch wenn 10 mal 5 Euro nur 50 Euro sind.
    Wollen Sie eine Führung buchen?
    Dann benutzen Sie dafür bitte diese E-Mail-Adresse
    anmeldung@sudetendeutsches-museum.de
Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen. Sie machen eine Führung in einem Museum.
  • Kinder und Jugendliche müssen bei uns kein Geld bezahlen.
    Kinder und Jugendliche sind bei uns alle Menschen unter 18 Jahren.
  • Auch Schul-Klassen müssen bei uns keinen Eintritt bezahlen.
  • Genauso ist es für Menschen, die ein Studium machen.
    Ein Studium ist eine Ausbildung an einer Universität.
    Sie müssen aber jünger als 26 Jahre sein.
Das Bild zeigt 6 Kinder. Ein Kind davon sitzt in einem Rollstuhl.
  • Haben Sie die ICOM-Karte, die Museums-Bund-Karte
    oder die Ehrenamtlichen-Karte?
    Dann müssen Sie für Ihren Besuch bei uns keinen Eintritt bezahlen.
    Die ICOM ist so ähnlich, wie ein Verein.
    Der Verein setzt sich zum Beispiel für ethische Werte in einem Museum ein.
    Ethische Werte sind zum Beispiel:
    Alle Menschen müssen gleich behandelt werden.
    Und niemand darf schlechter behandelt werden.
    Zum Beispiel, weil sie oder er eine Behinderung hat.
    Oder aus einem anderen Land kommt.

Eintritts-Karten können Sie an der Museums-Kasse kaufen.
Oder in unserem Online-Shop kaufen.
Unseren Online-Shop finden Sie auf unserer Internet-Seite.
Dort können Sie ihn anklicken.

Das Bild zeigt eine Frau mit dunkler Hautfarbe und einem Mann mit heller Hautfarbe. Zwischen den beiden sieht man ein Istgleich- und das Paragraphenzeichen. Das Bild bedeutet, alle Menschen müssen gleich behandelt werden.

So können Sie zum Museum kommen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie zu uns kommen können.
Wir erklären jetzt die Möglichkeiten genauer:

Mit der S-Bahn.
S-Bahn ist die Abkürzung für Schnell-Bahn.
Fahren Sie bitte bis zur Halte-Stelle Rosenheimer Platz.
Dann steigen Sie aus.
Und benutzen den Ausgang Richtung Hoch-Straße.

Mit der Tram-Bahn:
Tram-Bahn ist ein anderes Wort für Straßen-Bahn.
Fahren Sie bitte mit der Tram-Linie 25 bis zur Halte-Stelle Rosenheimer Platz.
Dann steigen Sie aus.

Das Bild zeigt eine gelbe Trambahn.

Mit dem Auto:
Kommen Sie mit dem Auto?
Dann ist es am besten, wenn Sie im Park-Haus parken.
Das Park-Haus ist beim Hotel Holiday Inn.
Dieses Park-Haus ist gebührenpflichtig.
Das heißt:
Sie müssen Geld bezahlen, wenn Sie dort parken.

Das ist die Adresse von unserem Museum:
Sudetendeutsches Museum
Hoch-Straße 10
81669 München

E-Mail:Das Bild zeigt einen Computerbildschirm. Daneben sieht man eine Tastatur und eine Maus. info@sudetendeutsches-museum.de

Das Bild zeigt ein Telefon.Telefon: 0 89 – 48 00 03 37

Das Bild zeigt ein grünes Auto.

Wichtige Informationen für Ihren Besuch im Museum

Größere Gegenstände sollen Sie nicht mit in unser Museum nehmen.
Solche Gegenstände können Sie an der Garderobe abgeben.
Wir meinen vor allem diese Gegenstände:

  • Taschen, die größer als DIN A4 sind.
    Ein Blatt Papier ist zum Beispiel so wie DIN A4.
    Gemeint ist damit ein Blatt Papier in einem Drucker.
  • Regen-Schirme, Spazier-Stöcke und Rucksäcke

Nehmen Sie bitte auch Rücksicht auf andere Besucherinnen und Besucher.

Das Bild zeigt ein leeres Blatt Papier.

Fotografieren ist im Museum erlaubt.
Dabei müssen Sie aber den Blitz vom Foto-Apparat ausschalten.
Und Sie dürfen kein Stativ verwenden.
Ein Stativ ist ein Ständer für einen Foto-Apparat.
Die Fotos dürfen Sie dann nur privat benutzen.
Privat heißt hier:
Sie dürfen die Fotos zum Beispiel Ihrer Familie zeigen.
Aber Sie dürfen die Fotos nicht an andere Menschen verkaufen.

Sorgen Sie bitte dafür, dass Ihr Handy nicht klingelt.
Wenn Sie unser Museum besuchen.

Das Bild zeigt eine Fotokamera.

Kleine Hunde dürfen mit in das Museum.
Für die Hunde muss man aber einen Hunde-Wagen benutzen.
Ein Hunde-Wagen sieht fast genauso aus wie ein Kinder-Wagen.
Sie können einen Hundewagen vom Museum benutzen.
Blinden-Hunde dürfen auch in das Museum.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Besuch in unserem Museum?
Oder zu Führungen?
Dann schreiben Sie uns am besten eine Nachricht.
Das geht am einfachsten über das Kontakt-Formular auf unserer Internet-Seite.
Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen.
Und beantworten Ihre Fragen.

Das Bild zeigt einen Blindenhund.

Hygiene-Regeln und Verhaltens-Regeln im Museum

Wir wollen:
Alle Menschen sollen gut geschützt werden.
Zum Beispiel vor der Krankheit Corona.
Aber auch vor anderen Krankheiten.
Damit ist zum Beispiel eine Erkältung gemeint.
Deshalb empfehlen wir:
Tragen Sie in unserem Museum eine FFP2-Maske.
So sind Sie besser vor Krankheiten geschützt.
Und Sie schützen auch andere Menschen besser vor Krankheiten.

Bitte halten Sie sich auch an die allgemeinen Hygiene-Regeln.
Hygiene spricht man: Hü-gi-ene
Damit meinen wir zum Beispiel:

  • Husten Sie in die Arm-Beuge
  • Niesen Sie in die Arm-Beuge
  • Waschen Sie sich immer gut die Hände
    Zum Beispiel, bevor Sie etwas essen.

Haben Sie Fragen zu Ihrem Besuch in unserem Museum?
Oder zu Führungen?
Dann schreiben Sie uns am besten eine Nachricht.
Das geht am einfachsten über das Kontakt-Formular auf unserer Internet-Seite.
Wir melden uns dann so schnell wie möglich bei Ihnen.
Und beantworten Ihre Fragen.

Das Bild zeigt zwei Hände unter einem Wasserhahn. Die Hände werden mit Seife gewaschen.

Informationen zur Barriere-Freiheit

Unser Museum ist barriere-frei.
Das heißt, man kann überall mit dem Roll-Stuhl hinkommen.
Und es gibt eine Toilette
für Menschen mit Behinderung.
Wir haben auch taktile Leitspuren.
Das ist eine Hilfe für blinde Menschen.
Und Menschen die nur noch wenig sehen können.
So können Sie fühlen, ob Sie auf dem richtigen Weg laufen.

Das Bild zeigt einen Menschen, der in einem Elektrorollstuhl sitz.

Außerdem haben wir Hör-Stationen
in unserem Museum.
Dort kann man sich Texte anhören.
Und muss Sie nicht selbst lesen.
Wir haben dafür auch einen Media-Guide.
Media-Guide ist Englisch.
Und man spricht das Midia-geid.
Das ist ein kleines Gerät mit Kopf-Hörern.
Den Media-Guide kann man sich umhängen.
Dort kann man sich auch Informationen in Gebärden-Sprache anschauen.
Den Media-Guide bekommt man an der Rezeption.
Die Rezeption ist beim Eingang.
Dort kann man auch hingehen, wenn man Fragen hat.
Wir haben auch Tast-Stationen.
Dort kann man zum Beispiel Gegenstände erfühlen.

Das Bild zeigt eine Frau mit Kopfhörern. Damit hört sie einen Mediaguide.

Am Eingang haben wir einen Museums-Shop.
Dort kann man Dinge kaufen, die zu unserem Museum passen.
Das können zum Beispiel Bücher oder Filme sein.
Diese Dinge kann man auch in unserem Online-Shop kaufen.

Das Bild zeigt ein blaues Buch.

Essen und Trinken

Im Unter-Geschoss vom Museum wird es bald ein Museums‑Café geben.
Dort kann man sich etwas zum Essen und zum Trinken kaufen.
Zum Beispiel einen Kaffee und einen Kuchen.
Aber das Museums-Café hat im Moment noch nicht geöffnet.

Das Bild zeigt Kaffee und Kuchen.

Hinweis zum Daten-Schutz

Wenn Sie uns eine Nachricht schicken.
Dann passen wir gut auf Ihre persönlichen Daten auf.
Das heißt:

Wir geben Ihre Daten an keine Menschen weiter.
Persönliche Daten sind zum Beispiel:

  • Ihr Name
  • Ihre Adresse
  • Ihre E-Mail-Adresse

Sie können uns eine Nachricht über unser Kontakt-Formular schreiben.
Dann müssen Sie eine Daten-Schutz-Erklärung akzeptieren.
Das heißt:
Sie sind damit einverstanden,
dass wir Ihre persönlichen Daten bekommen.
Diese Daten brauchen wir zum Beispiel,
um Ihre Fragen beantworten zu können.
Sie können aber Ihre Zustimmung immer ändern.
Das heißt:

Das Bild zeigt einen Computer. Auf dem Bildschirm sieht man ein Schloss zum absperren. Daneben sieht man eine Frau. Sie macht eine abwehrende Handbewegung zu einem Mann. Der Mann zeigt zum Computerbildschirm.

Sie können später sagen, dass Sie nicht mehr einverstanden sind.
Dann löschen wir Ihre Daten sofort.
Wollen Sie Ihr Einverständnis ändern?
Dann benutzen Sie dafür bitte diese E-Mail-Adresse:
info@sudetendeutsches-museum.de

Kontakt

Das Bild zeigt eine Frau. Sie sitzt vor einem Laptop und schreibt eine E-Mail.

Digitale Angebote

Mit digitalen Angeboten meinen wir
vor allem Angebote auf unserer Internet-Seite.
Sie können sich über unser Museum also auch am Computer informieren.
Das geht auch von Zuhause aus.

Zum Beispiel können Sie Videos über das Museum ansehen.
Mehr Informationen dazu finden Sie auf unserer Internet-Seite unter Digitale Angebote.
Aber diese Seite gibt es noch nicht in leichter Sprache.

Das Bild zeigt einen Computerbildschirm. Daneben sieht man eine Tastatur und eine Maus.

Zu wem gehört unser Museum?

Unser Museum gehört zur Sudetendeutschen Stiftung.
Und wir bekommen auch Geld vom StMAS.
StMAS ist die Abkürzung für:
Staats-Ministerium für Familie, Arbeit und Soziales.
Das Ministerium ist ein Teil von der Regierung von Bayern.

Das Sudeten-Deutsche Museum

In unserem Museum kann man Heimat neu erleben.
Damit ist die Heimat von den Sudeten-Deutschen gemeint.
Die Sudeten-Deutschen kommen aus Böhmen,
Mähren und Sudeten-Schlesien.
Diese Orte sind heute Teile von Tschechien.
Tschechien ist ein Nachbar-Land von Deutschland.

Das Bild zeigt eine Landkarte. Man sieht das Gebiet vom Sudetenland.

Die Mutter-Sprache von den Sudeten-Deutschen ist Deutsch.
Die Mutter-Sprache ist die Sprache, die man von Geburt an lernt.
Die meisten Sudeten-Deutschen leben heute in Deutschland.
Der Grund dafür war das Ende vom 2. Welt-Krieg.
Das war im Jahr 1945.
Damals mussten die Sudeten-Deutschen ihre Heimat verlassen.
Die Regierung von der Tschechoslowakei hat gesagt:
Die Sudeten-Deutschen sollen die Tschechoslowakei verlassen.
Tschechoslowakei hat damals der Staat geheißen,
wo die Sudeten-Deutschen gelebt haben.
Staat ist ein anderes Wort für Land.
Die Tschechoslowakei gibt es heute nicht mehr.

Heute sind das die beiden Staaten
Tschechien und Slowakei.

Das Bild zeigt die Flagge von Tschechien. Die Flagge ist oben weiß und unten rot. Auf der linken Seite sieht man ein blaues Dreieck.
Das Bild zeigt die Flagge von der Slovakei. Die Flagge ist oben weiß, in der Mitte blau und unten rot. In der Mitte von der Flagge sieht man ein Wappen.

Das Sudeten-Deutsche Museum hat viele Informationen zu den Sudeten-Deutschen.
Zum Beispiel erfährt man, wie die Menschen damals gelebt haben.
Man sieht auch viele Objekte aus dieser Zeit.
Mit Objekten sind zum Beispiel Fotos oder Briefe gemeint.
Genauso wie gemalte Bilder und Zeichnungen.
Man kann sich auch Musik aus dieser Zeit anhören.
Die Objekte sind Teil von der Kunst und Kultur
von den Sudeten-Deutschen.

Das Bild zeigt Kleidungsstücke, die die Menschen früher getragen haben. Man sieht zum Beispiel eine Uniform und einen Hut.

Das Museum hat eine große Ausstellung.
Die Ausstellung zeigt, wie die Sudeten-Deutschen gelebt haben.
Dabei wird auf 1100 Jahre von der Geschichte zurückgeschaut.
So lange haben dort schon Sudeten-Deutsche gelebt.
Das ist eine sehr lange Zeit.

Die Dauer-Ausstellung im Museum heißt: Heimat.
Das Sudeten-Deutsche Museum erklärt:
Wie lebten die Deutschen in Böhmen, Mähren und Sudeten‑Schlesien?
Das sind die 3 Gebiete, wo die Sudeten-Deutschen gelebt haben.
Diese Gebiete gehören heute zu Tschechien.
Die Ausstellung ist in drei Themen aufgeteilt.
Das sind die Themen:

Das Bild zeigt eine Wand. An der Wand hängen verschiedene Bilder. Auf den Bildern sieht man verschiedene Landschaften.
  • Heimat!
    In der Abteilung erfahren Sie zum Beispiel:
    So sah die Landschaft vor dem 2. Welt-Krieg aus.
    Und so haben die Menschen vor dem Krieg gelebt.
    Sie erfahren auch:
    An welche Religion haben die Menschen dort geglaubt.
    Und wo diese Menschen gearbeitet haben.
    In dieser Zeit hat sich für sie viel geändert.
    Vor 1800 haben die Menschen oft als Bauern gearbeitet.
    Sie haben zum Beispiel Gemüse angebaut.
    Und das Gemüse dann verkauft.
    Später gab es dann zum Beispiel Ernte-Maschinen.
    Und die Menschen haben dann mehr in Fabriken gearbeitet.
Das Bild zeigt einen Bauernhof. Auf dem Gemälde sieht man das große Bauernhaus. Dahinter ist eine Scheune.
  • Das Ende der Selbst-Verständlichkeiten
    Hier erfahren Sie zum Beispiel:
    Wie sich das Leben von den Sudeten-Deutschen ab dem Jahr 1800 verändert hat.
    Mit Deutsch und Tschechisch gab es zwei Sprachen im Land.
    Lange Zeit war es kein Problem, wer welche Sprache spricht.
    Aber ab 1848 haben sich Sudeten-Deutsche und Tschechen nicht mehr so gut verstanden.
    Deshalb hat es einen großen Streit gegeben.
    Hier erfahren Sie auch:
    Wie der 2. Welt-Krieg das Leben von den Sudeten-Deutschen verändert hat.
    Und, wie die Sudeten-Deutschen nach dem Krieg ihre Heimat verlassen mussten.
    Weil sie vertrieben worden sind.
    Vertrieben heißt:
    Die Menschen mussten ihre Heimat verlassen.
    Das heißt:
    Man hat sie zum Beispiel geschlagen, wenn sie nicht gegangen sind.
    Und woanders hingezogen sind.
Das Bild zeigt verschiedene Alltagsgegenstände. Zum Beispiel sieht man Kleidungsstücke, einen Leiterwagen und einen Rucksack. Diese Gegenstände hatten Menschen dabei, die flüchten mussten.
  • Neue Heimat?
    Hier erfahren Sie zum Beispiel:
    Wie ist es für die Sudeten-Deutschen nach der Vertreibung weitergegangen?
    Wo sind die Sudeten-Deutschen hingezogen?
    Wie sind sie in ihrer neuen Heimat aufgenommen worden?
    Ist für die Sudeten-Deutschen die neue Heimat überhaupt eine Heimat geworden?
Das Bild zeigt eine Zeichnung. Man sieht eine Stadt mit Kirche und Marktplatz.

Früher haben Deutsche, Tschechen und Juden zusammengelebt.
Das war das Besondere in Böhmen, Mähren und in Sudeten-Schlesien.
Das Sudeten-Deutsche Museum erklärt diese Geschichte.
Das Museum zeigt auch:
So war die Heimat damals.
Das war eine besondere Heimat in Europa.
Der Grund dafür war:
Alle diese Menschen haben ihre Heimat selbst gestaltet.
Damit ist gemeint:

Sie haben zum Beispiel eigene Lieder und eigene Tänze gehabt.
Und Essen mit eigenen Rezepten gekocht.
Das Fach-Wort dafür ist Kultur-Landschaft.
Diese Kultur-Landschaft ist für ganz Europa wichtig.

Im Sudeten-Deutschen Museum bekommen
die Besucherinnen und Besucher viele Informationen.
Jede Information ist vorher überprüft worden.
Das heißt:
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom Museum haben geschaut:
War das früher wirklich so?
Dafür arbeitet das Museum mit vielen Fach-Leuten zusammen.
Diese Fach-Leute nennt man Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Das Museum verwendet moderne Hilfs-Mittel.
Damit sind zum Beispiel Filme und Ton-Aufnahmen gemeint.
Eine Ton-Aufnahme kann zum Beispiel eine Rede von einer Politikerin oder einem Politiker sein.
Eine Ton-Aufnahme kann man sich anhören.

Das Bild zeigt das Sudetendeutsche Museum von außen.

Auch das Gebäude ist sehr modern gebaut.
Es sieht sehr besonders aus.
Und bleibt gleich in Erinnerung.

Das Bild zeigt ein Foto vom Sudetendeutschen Museum. Man sieht das Museum von außen.

Übersetzt von sag’s einfach – Büro für Leichte Sprache, Regensburg.
Geprüft von der Prüfgruppe einfach g`macht, Abteilung Förderstätte,
Straubinger Werkstätten St. Josef der KJF Werkstätten g GmbH.
Die gezeichneten Bilder kommen von der © Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator: Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013 und von © Inga Kramer, www.ingakramer.de (Frau am Laptop).

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