Dialoge und Dynamik im Museum
Neues Programm im Sudetendeutschen Museum
Das Sudetendeutsche Museum München hat in den kommenden Wochen spannende Veranstaltungen vorbereitet: Von Konferenzen über Familienworkshops bis hin zu Führungen durch unsere Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere. Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren“.
Im Oktober lädt das Museum am Donnerstag, 30. Oktober zur öffentlichen Führung mit Erzählrunde „Erzählen Sie doch mal…“ (11 bis 13:30 Uhr) sowie gleich am selben Tag um 17 bis 17:20 Uhr zum Format „Unter die Lupe genommen. 20 Minuten, ein Exponat: das Böhmerland-Motorrad“.
Am Dienstag, 4. November folgt das Schreibcafé-Format „Lebendige Erinnerung“ (16 bis 18:30 Uhr), bevor am Donnerstag, 6. November und erneut am Donnerstag, 13. November jeweils die Reihe „Unter die Lupe genommen: 20 Minuten, ein Exponat“ (jeweils 17 bis 17:20 Uhr) Details zum Gatter-Wagen bzw. Porsche 356 Coupé bietet.
Am Freitag, 21. November findet eine Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Ferdinand Porsche und andere Pioniere. Wegbereiter der Mobilität aus Böhmen und Mähren“ mit Lesung und Buchvorstellung („Mit Wasserdampf und 3 PS – von Böhmen ins Rheinland und zurück“) von 14 bis 16 Uhr statt (Anmeldung hierfür erforderlich).
Ein Highlight: Minderheitenfragen in Mitteleuropa – Lösungskonzepte von 1905 bis heute in Mähren, Südtirol, Bosnien, Ukraine
Am Donnerstag, 27. November findet im Sudetendeutschen Museum von 9 bis 18 Uhr die Tagung „Minderheitenfragen in Mitteleuropa“ statt: Mährischer Ausgleich – Autonomie in Südtirol – Vertrag von Dayton – Nationale Frage in der Ukraine! Diese Schlagwortkette benennt die Gegenstände der diesjährigen Sudetendeutschen Dialoge am 27. November. Das 120. Jahresgedenken an den „Mährischen Ausgleich“ liefert den Anlass. Die Konferenz behandelt historische Hintergründe, Entwicklungen und Perspektiven politischer Regelungen zur Lösung nationaler Konflikte für autochthone Ethnien an den Beispielen Mährens, Südtirols, des Balkans und der Ukraine. Wir laden herzlich ein, an diesem bedeutenden Austausch teilzunehmen und gemeinsam Perspektiven für eine stabile und friedliche Zukunft zu entwickeln.
Das Format „Dialoge“ des Sudetendeutschen Museums ist eine jährlich stattfindende Austausch- und Bildungsplattform mit dem Ziel, Volksgruppen und Minderheiten sowie verschiedene Einwanderungsgruppen zu wechselnden Fachthemen zu verbinden. Das Sudetendeutsche Museum ist damit ein Ort der kulturellen Begegnung. Die diesjährigen „Sudetendeutschen Dialoge“ finden in enger Zusammenarbeit mit Eurac Research in Bozen, Südtirol (I), statt.
Das Forschungszentrum Eurac Research beschäftigt sich mit Autonomie- und Minderheitenfragen, empfängt Delegationen aus aller Welt, die das Südtiroler Autonomiemodell studieren möchten, und pflegt Kontakte zu anderen Minderheiten in Europa und darüber hinaus.
Die Tagung ist für alle Interessierte offen. Um Anmeldung wird bis 25. November gebeten. Die Konferenz ist kostenfrei inkl. Verpflegung.
Auch in der Weihnachtszeit lädt das Sudetendeutsche Museum wieder zu vielfältigen Veranstaltungen für Groß und Klein ein. Vom Dienstag, 25. November bis Sonntag, 18. Januar 2026 läuft die kleine Ausstellung „Weihnachtszauber“ im Foyer des Sudetendeutschen Museums.
Am Samstag, 29. November von 14 bis 18 Uhrlädt die Weihnachtswerkstatt zum Adventsmarkt der Heimatpflegerin der Sudetendeutschen – ein kreatives Angebot für Kinder und Jugendliche.
Es folgen der letzte Termin des Schreibcafés„Lebendige Erinnerung“ am Dienstag, 2. Dezember (16 bis 18:30 Uhr), das beliebte Kurzformat „Unter die Lupe genommen: 20 Minuten, ein Exponat“ mit dem DELTA Tatra am Donnerstag, 4. Dezember (17 bis 17:20 Uhr) sowie die Themenführung „Mit Mut und Antrieb: Der weibliche Beitrag zur Mobilität“ am Dienstag, 9. Dezember (16 bis 17 Uhr).
Eine Kuratorenführung durch die Sonderausstellung steht am Donnerstag, 11. Dezember (16:30 bis 17:30 Uhr) auf dem Programm, bevor der Familienworkshop „Unterwegs in der Weihnachtszeit“ am Samstag, 13. Dezember (14 bis 16 Uhr) für vorweihnachtliche Stimmung sorgt (Anmeldung hierfür erforderlich).
Im neuen Jahr geht es am Montag, 5. Januar 2026 (10 bis 14 Uhr) mit dem Ferienprogramm „Konstrukteurinnen und Konstrukteure gesucht!“ weiter (Anmeldung erforderlich), gefolgt von der Themenführung „Mobilität und Moral – Eine kritische Zeitreise durch die Fahrzeugindustrie“ am Mittwoch, 7. Januar (16:30 bis 17:30 Uhr) und einer weiteren Ausgabe von „Unter die Lupe genommen: Böhmerland-Motorrad“ am Donnerstag, 8. Januar (17 bis 17:20 Uhr).
Zum Abschluss der Sonderausstellung lädt das Sudetendeutsche Museum am Sonntag, 11. Januar 2026 zu einem abwechslungsreichen Abschlussprogramm rund um die Sonderausstellung ein. Den Auftakt macht um 13 Uhr die Familienführung „Abgefahren!“, bei der Erwachsene, Kinder und Jugendliche gemeinsam auf Entdeckungstour gehen. Anschließend folgen zwischen 14 und 18 Uhr mehrere Finissage-Führungen durch die Ausstellung, die letzte Gelegenheit bieten, einen Blick hinter die Kulissen der Präsentation zu werfen. Um 15 Uhr beleuchtet die Themenführung „Mit Mut und Antrieb: Der weibliche Beitrag zur Mobilität“ die Pionierinnen der Technikgeschichte. Den festlichen Abschluss des Ausstellungssonntags bildet ab 19 Uhr das musikalische Programm „Einsteigen, bitte“ – mit Liedern, Schlagern und Chansons rund um das Reisen und die Mobilität. Ein Tag voller Begegnungen, Musik und Bewegung – zum Finale einer besonderen Ausstellung.
Weitere Informationen zu allen Veranstaltungen und Anmeldungen finden Sie unter www.sudetendeutsches-museum.de/veranstaltungen/
Kontakt und Social Media
Das Sudetendeutsche Museum befindet sich in der Hochstraße 10, 81669 München. Geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr. Schließtage entnehmen Sie der Webseite. Allgemeine Anfragen bitte an die E-Mail-Adresse info@sudetendeutsches-museum.de richten. Anmeldungen unter anmeldung@sudetendeutsches-museum.de. Die Kontaktaufnahme ist auch telefonisch unter +49 (0) 89 480003-37 möglich. Weitere Informationen gibt es unter www.sudetendeutsches-museum.de sowie auf Facebook, Instagram und Youtube unter „Sudetendeutsches Museum München“