Ausgezeichnete Architektur trifft auf kreative Begegnung am Internationalen Museumstag
Mit seinem architektonisch herausragenden Neubau setzt das Sudetendeutsche Museum nicht nur kulturelle, sondern auch städtebauliche Akzente – und erhält dafür Anerkennung: Im Rahmen des Wettbewerbs der Landeshauptstadt München „Preis für Stadtbildpflege – Bauen und Sanieren in historischer Umgebung“ wurde es als eines der vorbildlichen Projekte ausgezeichnet. Wer sich selbst ein Bild von der prämierten Architektur machen und gleichzeitig kreativ werden möchte, hat dazu am Sonntag, 18. Mai eine besondere Gelegenheit: Bei der Veranstaltung „Urban Sketching rund um das Museum“ zum Internationalen Museumstag können Besucher das Gebäude aus künstlerischer Perspektive erkunden und architektonische Details vor Ort erfassen oder abzeichnen.
Programm am Museumstag
Der genaue Tagesablauf am Internationalen Museumstag:
- 13-18 Uhr: Freies Zeichnen im Museum und rundherum, Materialausleih im Foyer und auf der Terrasse
- 13-18 Uhr: Zeichenschule im Museumspädagogikraum
- 13:30 Uhr: Präsentation Urban Sketching im Adalbert-Stifter-Saal
- 14:00 Uhr: Workshop Urban Sketching im Außenraum, Treffpunkt Museumsfoyer
- 15:00 Uhr: Präsentation Urban Sketching im Adalbert-Stifter-Saal
- 15:30 Uhr: Workshop Urban Sketching im Außenraum, Treffpunkt Museumsfoyer
- 16:30 Uhr: Präsentation Urban Sketching im Adalbert-Stifter-Saal
- 17:00 Uhr: Workshop Urban Sketching im Außenraum, Treffpunkt Museumsfoyer
An dem Tag ist der Eintritt ins Sudetendeutsche Museum von 10 bis 18 Uhr frei!
Zum Preis für Stadtbildpflege
Im April wählte der Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung die diesjährigen Preisträger-Projekte aus. Zu den Ausgezeichneten zählt der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, das Staatliche Bauamt Rosenheim sowie das Architekturbüro pmp Architekten GmbH, München – für die Planung und Umsetzung des Sudetendeutschen Museums.
Die Auszeichnung stellt eine erfreuliche Anerkennung für den gelungenen architektonischen Umgang mit einem anspruchsvollen historischen Kontext dar. Das Sudetendeutsche Museum versteht sich nicht nur als Ort des kulturellen Gedächtnisses, sondern setzt mit seinem Neubau auch ein Zeichen für qualitätsvolle und zukunftsweisende Baukultur im öffentlichen Raum.
Der Wortlaut des Würdigungstextes: „Die weithin sichtbare Einfügung der relativ großen Baumasse für das Sudetendeutsche Museum am Steilhang des Isarhochufers zwischen dem Haus des Deutschen Ostens (Am Lilienberg im Westen) und dem Sudetendeutschen Haus (an der Hochstraße im Osten) in zudem topografisch äußerst anspruchsvoller Situation darf als stadträumlich überzeugende Lösung für eine besonders schwierige baulich konstruktive Aufgabenstellung gewürdigt werden. Das präzise Einpassen des ambitionierten Raumprogramms am Ende und zwischen den beiden nord-süd-gerichteten Bestandsbaukörpern kann dabei als besondere räumlich gestalterische Herausforderung gelten. Darüber hinaus erforderte das Einzelbaudenkmal des ehemaligen Benediktinerklosters ‚Lilienberg‘ zusätzliche Rücksichtnahme. Die Gesamtanlage erhält am Südende mit dem markanten Kopfbau des Museums auch ihren räumlichen Schwerpunkt mit einem auf fünf Ebenen entwickelten Ausstellungsbereich, der mit seiner skulpturalen Gestalt im umgebenden städtebaulichen Gefüge auch als weithin sichtbares Merkzeichen wirksam wird.“