Ein Museum zum Verkosten – „Böhmische Köchin“

Serviettenknödel, Krautfleckerln, Powidltatschkerln – die Böhmische Köchin und ihre Mehlspeisen sind ein Mythos, der die k.u.k.-Monarchie überlebt hat. Abertausende tschechischer und mährischer Dienstmädchen strömten ab der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Wien, wo sie sich schnell integrierten. Ihre Rezepte haben die österreichische und süddeutsche Küche nachhaltig geprägt und Böhmen den Ruf eines Schlaraffenlandes eingebracht. Doch was ist heute von dem Image übrig?


Am Mittwoch, 24. Mai, um 18.30 Uhr, geht Gastrosoph Dr. Peter Peter in einem Vortrag auf diese Frage ein. Der Münchner lehrt am Gastrosophie-Zentrum der Universität Salzburg kulinarische Wissenschaften. Er veröffentlichte prämierte Kulturgeschichten der österreichischen, deutschen, französischen und italienischen Küche (C.H. Beck) und moderiert gastronomische Reisen. Im Rotary Magazin erscheint seine Kolumne Peters Lebensart (www.pietropietro.de).
Anschließend bietet sich die Gelegenheit, mit dem Vortragenden in das Restaurant „Bohemia“ in der Grünwalder Straße zu gehen. Hierfür ist eine Voranmeldung notwendig. Es sind 20 Plätze verfügbar.


Der Vortrag findet im museumspädagogischen Raum des Sudetendeutschen Museums statt, Hochstraße 8. Treffpunkt ist im Eingangsbereich des Sudetendeutschen Hauses.
Die Teilnahme am Vortrag ist frei. Der Restaurantbesuch muss hingegen „aus eigener Tasche“ bezahlt werden. Anmeldungen bitte unter info@sudetendeutsches-museum.de oder Telefon: +49 89 480003-37.


Mehr Informationen zum Programm des Sudetendeutschen Museums, Hochstraße 10, 81669 München, finden Sie online auf www.sudetendeutsches-museum.de. Besuchen Sie für aktuelle Meldungen die Facebook- und Instagram-Seiten unter den Weblinks: facebook.com/SudetendeutschesMuseum und instagram.com/sudetendeutschesmuseum
Das Museum ist geöffnet von Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr.