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SUMMARY:Jüdisches Leben in den böhmischen Ländern (Vortrag und Podiumsge
 spräch)
DESCRIPTION:Spätestens seit dem 11. Jahrhundert ist jüdisches Leben in de
 n böhmischen Ländern belegt. Zur Zeit der Ersten Tschechoslowakischen Re
 publik lebten rund 120.000 Jüdinnen und Juden in Böhmen und Mähren\, fa
 st ein Viertel davon in den Sudetengebieten. Diese reiche und vielfältige
  Welt wurde durch das NS-Regime zu großen Teilen zerstört.\n\nAnlässlic
 h des 10. Todestages ihres berühmtesten Zeitzeugen\, des 1920 in Nordmäh
 ren geborenen Max Mannheimer\, erinnert die Veranstaltung an diesen wichti
 gen Bestandteil europäischer Geschichte. Nach einem einführenden Fachvor
 trag von Prof. Dr. Martina Niedhammer mit einem Überblick über die histo
 rische Entwicklung von den Anfängen bis nach 1945 richtet sich der Blick 
 in die Gegenwart. In einem Podiumsgespräch mit Dr. Judith Faessler\, der 
 Enkelin von Max Mannheimer\, Bernd Posselt\, dem Sprecher der Sudetendeuts
 chen Volksgruppe\, und Dr. Ludwig Spaenle\, dem Antisemitismusbeauftragten
  der Bayerischen Staatsregierung\, wird die aktuelle Bedeutung des Themas 
 diskutiert.\n\nDabei werden folgende Fragen angesprochen: Welchen Ort hat 
 das jüdische Leben in den böhmischen Ländern in der Erinnerung? Was bed
 eutet ein verantwortungsvoller Umgang mit diesem Erbe? Welche Rolle spiele
 n die Überlebenden und ihre Nachkommen?\n\nIn Kooperation mit der Sudeten
 deutschen Landsmannschaft und dem Antisemitismusbeauftragten der Bayerisch
 en Staatsregierung. Im Rahmen der Sonderausstellung „Human und menschli
 ch…? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“.\n\nTreffpunkt:
  Adalbert Stifter-Saal im Sudetendeutschen Haus\, Hochstr. 8.\n\nAnmeldung
  bis 12.10. erforderlich unter anmeldung@sudetendeutsches-museum.de oder +
 49 (0) 89 480003-37.
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