Isabella Zottmann, Kunsthistorikerin im Museumsdepot, stellt das Akkordeon „Sudetenklänge“ vor, das im Februar 1946 über die Grenze geschmuggelt wurde. Karl Kraus trug das Akkordeon im Februar 1946 heimlich von Bischofteinitz / Horšovský Týn über die Grenze nach Bayern. Solche Grenzgänge waren riskant, aber der einzige Weg, das Instrument zu retten, denn im Zuge der Enteignung mussten Deutsche ihre Musikinstrumente abgeben.
Im Rahmen der Sonderausstellung „Human und menschlich…? Die regulierte Vertreibung der Sudetendeutschen“.
Treffpunkt: Museumsfoyer. Eintritt frei.